

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen lernen und die Welt, in der sie leben, begreifen und sich in ihr zurechtfinden.
An Sudbury-Schulen entscheidet unabhängig vom Alter jeder Schüler selbst, womit er seine Zeit an der Schule verbringt. Es gibt keinen vorgegebenen Stundenplan und keinen Lehrplan, dem die Schüler folgen müßten. Lernen findet in ganz unterschiedlichen Situationen und auf alle möglichen Weisen statt.
Die Schüler können spielen, Bücher lesen, sich mit anderen Schülern oder Mitarbeitern über alles nur Erdenkliche unterhalten, Musik machen, sich künstlerisch betätigen, in einer Werkstatt arbeiten oder ein Projekt organisieren. Sie können sich so intensiv und lange in eine Tätigkeit oder ein Thema vertiefen, wie sie es wollen, allein oder mit anderen. Herkömmliche Unterrichtskurse spielen keine herausgehobene Rolle; sie kommen nur auf Initiative der Schüler zustande.
Schüler ganz unterschiedlichen Alters können gemeinsam voneinander lernen. Eine Einteilung der Schüler nach Alter findet nicht statt. Es gibt keine Klassenstufen.
Sudbury-Schulen bieten eine Umgebung, in der Kinder und Jugendliche ihre Kreativität, ihr Potential, ihre Persönlichkeit frei entfalten können. In Sudbury-Schulen gelten die grundlegenden Freiheitsrechte, welche in der übrigen Gesellschaft überwiegend den Erwachsenen vorbehalten sind, auch für junge Menschen.